Handyfotos für KI-Porträts: So gelingen die Selfies
Sechs Handyfotos, drei Minuten: So gelingen die Selfies für KI-Business-Porträts. Mit Beispielen, was gut funktioniert und was nicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Sechs Fotos genügen: gerade, Kopf links, Kopf rechts, neutral nah, Brustbild und einmal richtig lachen.
- Licht ist der wichtigste Punkt: Tageslicht, Gesicht zum Fenster.
- Handy auf Armlänge und auf Augenhöhe. Zu nah verzerrt die Kamera das Gesicht.
- Kein Filter, kein Beauty-Modus, keine Sonnenbrille. Brille, Bart und Frisur wie im Alltag.
- Jedes Foto wird beim Hochladen sofort geprüft. Was nicht passt, nehmen Sie einfach neu auf.
Aus sechs Handyfotos lernt die KI Ihr Gesicht: Proportionen, Augen, Hautton, Brille, Frisur. Was auf den Fotos schlecht zu sehen ist, muss sie raten. Deshalb entscheiden die Handyfotos mehr über die Ähnlichkeit als jede spätere Einstellung. Die gute Nachricht: Mit drei Regeln klappt es fast immer. Licht von vorn, eine Armlänge Abstand, nichts im Gesicht.
Die sechs Aufnahmen
Die Aufnahme ist geführt. Die Mitarbeiterseite zeigt für jedes Foto, wie Sie den Kopf halten, und prüft es sofort. Das Ganze dauert rund drei Minuten.
- 1GeradeArm locker ausstrecken, gerade in die Kamera schauen
- 2Kopf linksKopf leicht zur linken Schulter drehen, Blick bleibt bei der Kamera
- 3Kopf rechtsKopf leicht zur rechten Schulter drehen, Blick bleibt bei der Kamera
- 4Neutral, nahMund geschlossen, Handy etwas näher
- 5BrustbildHandy auf Armlänge, Schultern sichtbar
- 6Lachen, ZähneRichtig lachen, wie über etwas Lustiges – nicht nur Zähne zeigen
Die leicht gedrehten Fotos zeigen die Form von Nase, Wangen und Kinn. Das nahe Foto liefert Details wie Augen und Haut. Das Lachen ist die Vorlage für Zähne und Lachfalten. Ohne dieses Foto müsste die KI beides erfinden, und genau das fällt Kolleginnen und Kollegen später auf.
Licht: der wichtigste Punkt
- Stellen Sie sich mit dem Gesicht zum Fenster. Tageslicht von vorn ist weich und gleichmäßig.
- Ein bedeckter Himmel ist ideal. Direkte Sonne macht harte Schatten, dann lieber einen Schritt vom Fenster weg.
- Kein Licht von hinten: Ein helles Fenster hinter oder neben Ihnen macht das Gesicht dunkel.
- Keine Deckenlampe direkt über Ihnen. Sie wirft Schatten unter Augen und Nase.
So ist es gut
Lieber nicht
Lieber nichtBeispielbilder: KI-generiert, fiktive Person.
Abstand und Haltung
- Strecken Sie den Arm ganz aus oder lehnen Sie das Handy an und nutzen Sie den Selbstauslöser. Nur für das Foto „Neutral, nah“ gehen Sie etwas näher heran.
- Halten Sie die Kamera auf Augenhöhe. Von unten wirken Kinn und Nase größer.
- Kopf und Haare gehören ganz ins Bild, beim Brustbild auch die Schultern.
- Halten Sie das Handy ruhig und wischen Sie die Linse vorher kurz ab. Fingerabdrücke machen Bilder milchig.
Lieber nicht
Lieber nicht
Lieber nichtEcht bleiben: Filter aus
Viele Handys glätten Selfies automatisch. Dieser Beauty-Modus verändert Hautstruktur und Gesichtsform, und die KI übernimmt das. Schalten Sie ihn in der Kamera-App aus, ebenso Filter und Effekte. Der normale Fotomodus genügt.
So ist es gut
Lieber nichtBearbeiten Sie die Fotos auch vorher nicht. Retuschen wie Hautunreinheiten oder Glanz erledigen Sie später an den fertigen Porträts mit einem Klick.
Was ins Gesicht gehört und was nicht
- Brille: wie im Alltag. Wer eine Brille trägt, macht alle Fotos mit Brille. Die Mitarbeiterseite fragt das vorher ab.
- Keine Sonnenbrille, keine Mütze oder Kappe. Beides verdeckt, was die KI braucht.
- Haare und Hände aus dem Gesicht. Die Augen sollen offen und gut zu sehen sein.
- Bart, Frisur und Make-up wie im Alltag. Die Porträts sollen Sie so zeigen, wie Kunden und Kollegen Sie kennen.
- Allein im Bild. Sind mehrere Gesichter zu sehen, weiß die KI nicht, wer gemeint ist.
- Alle sechs Fotos am selben Tag. Dann passen Frisur und Bart auf allen Bildern zusammen.
So prüft Tronio jedes Foto
Jedes Foto wird beim Hochladen in zwei Schritten geprüft. Ein Hinweis blockiert nicht: Sie nehmen das Foto neu auf oder behalten es bewusst.
| Prüfung | Was geprüft wird |
|---|---|
| Auflösung | mindestens 800 Pixel an der kurzen Kante; jede Handykamera schafft das |
| Helligkeit | zu dunkel oder überstrahlt |
| Schärfe | verwackelt oder unscharf |
| Personen | genau ein Gesicht im Bild |
| Sichtbarkeit | Gesicht groß genug, nicht angeschnitten, nicht von Haaren oder Händen verdeckt |
| Augen und Brille | Augen offen, keine Sonnenbrille |
| Lachen | beim Lach-Foto ein echtes Lachen mit Zähnen |
Nach der Berechnung sehen wir uns jedes fertige Porträt an, bevor Sie es bekommen. Was nicht überzeugt, sortieren wir aus.
Checkliste zum Weitergeben
Personalabteilungen können diese Seite mit der Einladung an alle Mitarbeitenden schicken. Die Kurzfassung:
- Tageslicht, Gesicht zum Fenster
- Handy auf Armlänge, Kamera auf Augenhöhe
- Gesicht frei: keine Sonnenbrille, keine Mütze, Haare aus dem Gesicht
- Brille, Bart und Frisur wie im Alltag
- Filter und Beauty-Modus aus, Linse sauber
- Allein im Bild, alle sechs Fotos am selben Tag
Mehr zu Einwilligung und Widerruf steht im Artikel Mitarbeiterfotos und Datenschutz.
Häufige Fragen
Brauche ich eine gute Kamera?
Nein. Jedes aktuelle Smartphone reicht. Licht, Abstand und ein ruhiger Moment sind wichtiger als die Kamera.
Frontkamera oder Hauptkamera?
Beides geht. Mit der Frontkamera sehen Sie sich beim Fotografieren. Die Hauptkamera liefert meist schärfere Bilder, dann hilft der Selbstauslöser oder eine zweite Person.
Ich trage eine Brille. Mit oder ohne?
So wie im Alltag. Wer eine Brille trägt, macht alle sechs Fotos mit Brille. Dann trifft die KI Form und Farbe genau.
Was ziehe ich für die Fotos an?
Was Sie möchten. Die Kleidung auf den Porträts legt Ihr Unternehmen fest, oder Sie wählen sie aus einer Auswahl.
Darf jemand anderes die Fotos machen?
Ja, das ist sogar ideal. Wichtig ist nur, dass auf jedem Foto allein Sie zu sehen sind.

